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Fotos aus dem Storchennest Kirchzarten






Nach seiner Reise aus Spanien oder Afrika erreichte der erste Storch am 20. Februar 2007 vormittags das Nest. 400 km und mehr hat er pro Tag zurückgelegt. Mögliche Stationen waren u.a. Perpignan, die Camargue und die Seenplatte bei Bourg-en-Press.





Blick in das Innere der St. Gallus Kirche, deren Turm die Störche beherbergt.






SOS Weißstorch Breisgau e.V.

Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

Konto-Nr. 2147851

BLZ 68050101

Stichwort "Kirchzarten"  -  oder online Spenden






Am 21. Februar um ca. 14:30 Uhr besetzt Ikarus seinen Horst. Das verraten uns die unterschiedlichen Ringfarben.

 

Ab 26. Februar können die Patienten der Zahnarztpraxis Rustige das Geschehen im Nest wieder über den Bildschirm im Wartezimmer live verfolgen.




Vielen Dank an unsere Sponsoren:



   





22. Februar, 11:30 Uhr

Auch in der Volksbankfiliale Kirchzarten ist wieder ein Monitor aufgestellt, über den man die Störche beobachten kann. Außerhalb der Öffnungszeiten benötigen Sie eine EC-Karte als Türöffner.





24. Februar - Foto mit Regenbogen

Die Ringe verraten uns, dass es sich bei der Störchin nicht um Agate , die langjährige Partnerin von Ikarus, handelt. Die Fremdstörchin war zuerst im Nest, und es ist damit zu rechnen, dass es bei der Ankunft von Agate noch ordentlich Streit gibt. Auf dem Foto ist im Vordergrund Ikarus mit dem blauen Ring zu sehen.





25. Februar

Regen, Sturm und Kälte am Vormittag, Schnee ab 1000m. Auf dem Dach des 32m hohen Kirchturms ist es ungemütlich, und die Störche heizen Beine und Schnabel auf, bis sie rot werden.








Fotos: Karlheinz Scherfling

8. März

Agate ist noch nicht aus Afrika zurückgekehrt. Wir kümmern uns um die anderen Nester, wie z.B. Gottenheim und Bötzingen im Kaiserstuhl. Mit der Feuerwehrleiter - das ist die einzige Möglichkeit - erreichen wir das Nest in Bötzingen, um es zu säubern und auszubessern.

 

Die Störche registrieren unseren Besuch und beobachten die Vorbereitungen argwöhnisch aus dem Nest heraus. Sobald sich die Leiter in Bewegung setzt, verlassen sie das Nest.





22. März

Nach ein paar schönen Vorfrühlingstagen jetzt wieder Schnee. Heute morgen um 7:30 Uhr wurde das erste Ei gesichtet. Erst wenn das zweite Ei gelegt ist, beginnen die Störche mit dem Brüten. Die Brutzeit beträgt 31 bis 32 Tage.





26. März

Endlich wieder Sonne. Das zweite Ei legte die Störchin vor zwei Tagen. Zunächst sehr zurückhaltend, jetzt aber immer regelmäßiger sieht man sie brütend.





27. März

Die Störche geben den Blick auf ihre Brut frei, was immer seltener wird. Wir zählen drei Eier.





30. März

Vier Eier.





10. April

Anhaltend schönes Wetter. In ca. zwei Wochen werden die Jungen schlüpfen. Mittlerweile konnte die Herkunft des Weibchens geklärt werden. Es kommt aus der Schweiz. Außerdem müssen wir die Anzahl der Eier auf fünf korrigieren.









16. April

Auf dem Thomashof im Kirchzartener Ortsteil Burg-Höfen, unweit des Storchennests, bricht um ca. 15 Uhr ein Feuer aus, dem die Scheune und der Stall zum Opfer fallen. Die weiten Wiesen um den Hof bieten unseren Störchen Futter, aber Ausweichmöglichkeiten zur Futtersuche gibt es im Dreisamtal genug.

 

Wir hoffen, dass bei dem Feuer, das sich mit unglaublicher Geschwindigkeit ausbreitet, keine Personen und Tiere zu Schaden kommen. Rauchwolken steigen hoch hinauf. Es ist ein viel zu warmer Apriltag (ca. 28°), und das Feuer verbreitet zusätzlich Hitze.

 

Die Feuerwehr rückt heran und verlegt einen Schlauch zum nahe gelegenen Bach. Die Pferde laufen aufgeregt in der Koppel, die an das Gebäude grenzt. Schaulustige werden von der Polizei verjagt. Sanitäter stehen mit Tragen bereit.

 

Auch drei Stunden nach dem Ausbruch des Brands ist das Entsetzen groß. Über die Ursache wird spekuliert: haben vielleicht die Solarzellen das Feuer ausgelöst? Wie auch immer - Stall und Scheune sind komplett zerstört.

 

 





17. April 6:40 Uhr

Der Beweis: fünf Eier!





26. April 7:10 Uhr

Gestern zwischen 10:00 und 12:00 Uhr schlüpfte das erste Junge, heute sind es schon drei. Seit zwei Wochen sommerliche Temparaturen (25° und mehr).





3. Mai

Das ist Rekord: fünf Junge in Kirchzarten. Allerdings mussten die beiden schwächeren Jungstörche in die Aufzucht nach Reute gebracht werden, da sie sonst nicht überlebt hätten.





10. Mai

Nachdem ein Junges gestorben ist, werden nur noch zwei aus dem Nachwuchs groß gezogen.


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